Verfasst von: bekaia | Februar 25, 2009

Wieder zu Hause! Bilder könnt ihr unten sehen!

Ein großes Hallo an alle, wir sind zurück. Die fast 40h dauernde Rückreise haben wir ganz gut überstanden und im Endeffekt ist sie sogar schnell vergangen. Nie wieder mehr als 13h fliegen! Das steht fest! Und schon gar nicht im nächsten Jahr!

Liebevoll wurden Kai und ich von meiner Mama und meinem Onkel in Berlin in Empfang genommen und Anne von ihren Eltern 2h später in Hamburg. Jetzt heißt es also erstmal Jetlag überstehen und Wäsche waschen. Unsere Handys sind hoffentlich in 2 Tagen wieder aktiv, aber über Festnetz könnt ihr uns schon erreichen! Wir freuen uns auf euch!

Fotos gibts unten bei den einzelnen Berichten oder persönlich im Laufe der nächsten Zeit :) .

Bea

for our English speaking friends:

We are back home again! After this 40h lasting journey we are happy to be at home, sleeping in our beds. You can look at pictures  on this site. We are looking forward to hear from you! Best greetings.

Bea

Verfasst von: bekaia | Februar 18, 2009

Schon wieder Ueberflutungen

Fraser Island war toll und hat uns alle tief beeindruckt. Zurueck ging es zu Jo und Vince nach Brisbane, wo wir noch 2 weitere total lustige und entspannte Tage verbrachten. Zusammen mit den beiden sassen wir auf der Terasse, grillten, sangen deutsche Weihnachtslieder und dachten an das kalte Deutschland. Ein Tagesausflug brachte uns zu Wet’n Wild, ein Wasserthemenpark. Kai und Anne waren erst nicht so davon ueberzeugt, aber als wir erstmal da waren, hatten sie riesig Spass. 6 h lang hasteten wir von Rutsche zu Rutsche und flogen im Tornado, dem Kamikaze und im Twister jauchzend hin und her. Was fuer ein Spass! Und keine Zeit zum Ausruhen!

Nun hiess es aber wirklich Abschied von unseren Gasteltern nehmen und ab die Goldkueste Richtung Sydney lang. Fuer unglaubliche 5 Euro am Tag hatten wir einen riesigen Opel gemietet. Nur das Wetter wollte wieder nicht mitspielen. Der Regen aus Cairns hatte uns leider eingeholt. Aber was solls – die Bettenhochburg Surfer’s Paradies (das Mallorca von Australien) ist im Regen auch ganz nett und man hat wenigstens kein schlechtes Gewissen, wenn man nach einer Stunde weiterfaehrt.

Unser Ziel war Byron Bay, der Geheimtipp unter Surfern und Hippies, den doch leider schon zu viele kennen. Hotelzimmer? Keine Chance, es war ja immerhin auch Valentines Wochenende. Wie konnten wir das vergessen? Ein suesses Doerfchen 20km entfernt hatte dann doch noch was fuer uns, aber der Regen wollte nicht weichen. Erst Sonntag kam die Sonne ein bisschen raus. Die Chance nutzten Kai und ich gleich um Fahrraeder auszuleihen. Zumindest fuer eine Stunde, denn dann waren wir wieder zurueck im Hostel – Kai mit blutigem Ellenbogen und Fuss. Kann ja auch nicht sein, dass wir 5 Monate ohne Verletzungen unterwegs sind. Bis er heiratet ist alles wieder gut.

Anne verliess uns am Sonntag, um mit Marc noch eine Woche zu verbringen. Kai und ich fuhren weiter Richtung Dorrigo Nationalpark (wieder im Regen). Es hoerte auch die ganze Nacht nicht auf, und erwartungsgemaess waren alle Strassen am naechsten Tag ueberflutet. Den Wanderweg “ueber” dem Regenwald liessen wir uns nicht entgehen, aber danach hiess es 200km ins Landesinnere fahren und eine Strasse raus zu suchen. Wir ersparen euch die Einzelheiten, aber am Ende des Tages waren wir 500km gefahren und kaum ein Stueck weiter. Erst am naechsten Tag schafften wir es mit weiteren  200km Umweg Newcastle zu erreichen. Hier besuchen wir Sebastian, einen Freund von mir, der hier seinen Doktor macht. Morgen sind wir dann in Sydney und am Sonntag gehts nach Hause. Endlich! Wir freuen uns auf euch, die Familie und auch auf den Alltag (auch wenn Jobsuche, Bachelorarbeit und Umzug auf uns zukommen). Vielen Dank an euch fuer eurer Interesse, die Kommentare, fast 10.000 Zugriffe (vielleicht knacken wir die ja noch) und die lieben Gruesse. Bis bald, Bea

For our English speaking friends:

Flooding again

Anne isn’t here but Jo, Vince and Sonia are waiting for an English translation. So I try to do that without a dictionary (don’t look at grammar and spelling). Here it is:

Fraser Island was amazing and everybody was impressed. We drove back to Jo and Vince in Brisbane where we spend 2 more funny and relaxed days. Together with them we sat on the terrace, had a barbecue, sang German christmas songs and thought about cold Germany. On a daytrip we went to Wet’n Wild – a water themeparc. First Anne and Kai were not really sure but after arriving they had a lot of fun. We ran from slide to slide over 6h and flight (past of fly?) screaming from one side to the other in the Tornado, Kamikaze or Twister. What a fun! No time for relaxing!

Now we really had to say goodbye to our hostfamily. We drove along the Goldcoast in direction of Sydney. For incredible 10 AUD per day we rented a huge Holden. Only the weather didn’t want to play our game. The rain from Cairns was following us. Anyway, skyscraper town Surfer’s Paradise (the Mallorca of Australia) is also in the rain very nice and it was easy to leave it after 1 hour.

Our goal was Byron Bay. The secret place for surfer and hippies, but to many knew it already. Hostelrooms? No chance, it was Valentines weekend. How could we forget!? A cute village 20km away had something for us, but the rain didn’t want to go. On sunday the sun came out. Kai and me took the chance to rent bicycles. At least for one hour, because at that time we were back at the hostel – Kai with a bloody elbow and foot. So it isn’t possible that we travel 5 month without injuries! Everything is gone till he is married :) .

Anne left us at Sunday together with Marc – so they have one last week together – and Kai and me drove further to Dorrigo Nationalparc (in rain again). There was no end the whole night and so everything was flooded on the next day. First we did the skywalk over the rainforest but than we had to drive 200km inland to get out. I don’t tell you everything – at the end of the day we drove 500km and couldn’t get really far. Only on the next day we reached (with another 200km circle) Newcastle. Here we visit a friend of mine, Sebastian, who is postgraduating in PHD there. Tomorrow we are back in Sydney and on Sunday we go home. It’s time! We look forward to see our friends, family and the normal day life (although there is jobsearching, bachelorthesis and house moving coming). Thank you for your interest, your comments, nearly 10,000 hints (maybe we get it) and your lovely greetings. See you soon, Bea

Verfasst von: bekaia | Februar 11, 2009

Flucht vor Krokodilen auf der Strasse ins Paradies

Wir verliessen Cairns nicht ohne das Great Barrier Reef gesehen zu haben. Endlich ging es bei Regen los.  Wie lange hatten wir gewartet! Mit gefuehlten 100 Menschen auf einem Katamaran wurden uns die Grundzuege vom Tauchen und Schnorcheln erklaert. Ich entschloss mich das erste Mal in meinem Leben zu Tauchen und befand mich schon gleich blubbernd unter Wasser. Noch nicht ganz klar mit der neuen Geraetschaft, sah ich Fische, Seegurken und (auch wenn mir verboten wurde es zu schreiben) ich streichelte eine Seeschildkroete. Geschnorchelt sind wir dann alle und hoerten sogar Papageienfische an Korallen knabbern. So viele Eindruecke und eine bezaubernde Tierwelt schlossen so einige Wunden der letzten Tage.

Aber was kam dann. Mit gepackten Sachen, abfahrbereit, wollten wir unser Mietauto abholen. Keine Chance, Strassen alle dicht. Nicht mit Verkehr, nein ueberflutet. Ein Krokodil wurde in Townsville sogar beim Ueberqueren der Strasse angefahren. Das arme Ding. Fuer uns bedeutete das, schnell Umdenken. Kurz und gut, wir bestellten das Auto ab, denn es gab keinen anderen Weg raus aus Cairns. Buchten einen Flug fuer 6 Uhr morgens am naechsten Tag und erreichten am Abend noch Sonias Eltern, die uns Unterschlupf fuer ein paar Tage gewaehrten.

Schlag auf Schlag fanden wir uns fruehmorgens im Flieger nach Brisbane wieder. Unsere Gasteltern fuer die naechsten Eltern nahmen uns herzlich in Empfang, paeppelten uns seelisch ein bisschen auf. Solche lieben Menschen! Bereits am naechsten Tag fuhren wir in den Australia Zoo (gehoert dem Typen, der vom Manta Rochen angestochen wurde, Steve Irwin) und streichelten bald Kaenguru und Koalas, die freiwillig ihr Fell hinhielten. Sogar nen Wombat oder einen Minialligator durften wir mal anfassen (die Aehnlichkeit mit einigen Handtaschen war verblueffend). Den Tag rundeten wir noch mit Elefantenfuettern, einer Alligatorshow oder dem Beobachten des lustigen Treibens eines Otterpaerchens ab.

Am darauffolgenden Tag schauten wir uns noch ein bisschen Brisbane an, fanden aber doch relativ schnell ein schattiges Plaetzchen an einem Pool mitten in der Stadt des alten Expogelaendes. So gefallen mir Staedte ja mal. Abends kochte Bea noch fuer alle ihr leckeres Gulasch und schon am naechsten Tag brachen wir mit dem Auto von Jo (Gastmutter in Brisbane, sie war ja so lieb) auf in die Hervey Bay (Fraser Island). Um 7.00 morgens ging es am naechsten Tag und startete spektakulaer mit dem Anlegen der Faehre, die von der Stroemung so stark zur Seite gedrueckt wurde, dass sie zwei Anlegemanoever brauchte. Der erste unserer Stops war der Checkpoint auf der Insel, an dem wir den Regenwald besuchten und den Zirkaden lauschten. Was man ueber Fraser Island noch wissen sollte: sie besteht vollkommen aus Sand und unbefestigten Strassen. Mit einem ziemlichen Tempo ritten wir ueber den Sand und mussten entweder auf unsere Koepfe achten, die gegen die Fenster schlugen oder auf entgegen kommende Gelaendewagen auf einer Spur von 2m. Gut, dass wir nicht selber fahren mussten. Weiter: 75 Mile Beach, der sich so weit das Auge reichte, erstreckte. Durch einen Frischwasserfluss wateten wir, der die erste Abkuehlung verschaffte, denn in den Meeresfluten lauerten Haie. Der Hoehepunkt neben dem alten, beruehmten Schiffswrack und einem leckeren Lunch, war aber der Lake Mackenzie. Weisser Strand, blaues Wasser. So richtig traumhaft zum Relaxen. Auf dem Rueckweg begegneten wir noch einem einheimischen Dingo und fielen abends muede ins Zelt.

Anne

for our english speaking friends: Escaped from crocodiles on the streets to paradise

We didn’t leave Cairns without seeing the Great Barrier Reef. Finally, we left the shore in rain. How long did we wait for that! It felt like being on this catamaran with 100 people and the crew taught us the basics in scuba diving and snorkeling. I decided to go scubadiving the first time in my life and found myself soon bubbling under water. Not really familiar with my new equipment, I saw lots of fishes, seacucumber and (although someone forbid me to write that here) I touched a seaturtle. All of us went snorkeling and we even heard parrotfishes nibbling on corals. So many impressions and a beautiful wildlife closed some wounds of the last days.

But what followed after that! We sat “ready to go” with all our luggage in the motelroom before picking up our rental car. No chance, streets all closed. Not with traffic but flooded. Even a crocodile was hit by a car while crossing a street in Townsville. The poor little thing. This meant for us: change plans quickly. To take a long story short, we cancelled the rental car, cause there was no other way out of Cairns, booked a flight at 6am on the next day and reached Sonias parents in Brisbane who were our last hope for accomodation, in the evening.

We suddenly found ourselves on the plane to Brisbane the following day. Our hostparents for the coming days welcomed us with a heartly smile and we felt much better after this turbulent week. Really lovely people.  On the following day we drove to the Australia Zoo (run/ran by this bloke pierced by a manta ray, Steve Irwin) and petted Kangaroos and Koalas soon who didn’t resist us. In addition we saw a Wombat or a small alligator (the similarity to a handbag was quite obvious). The day ended with feeding elephants, an alligator show or the funny play of an ottercouple.

We went sightseeing in Brisbane the following day but found a place in the shade at a public pool soon on the old Expoarea in the middle of the town. That’s the way I like cities. In the evening Bea cooked her lovely ”Gulasch” (a traditional German dish) for all of us and we headed on the next day with Jo’s car (hostmother) to Hervey Bay (Fraser Island). Our island trip started 7am spectacular with the landing of the ferry which drifted to the side that it needed 2 tries to get everyone on board. The first of our stop was the checkpoint on the island where we walked through the rainforest and listened to circades. What you should know about Fraser Island: It’s just sand and uncealed roads. With a more than moderate speed we jumped over the sandy roads and had to look either after our heads who were smashed to the windows or crossing car on a narrow road. Furtheron, 75 mile beach, stretching as long as you could see to a fresh water river which was much better than swimming in the ocean (sharks). The most interesting sight was definitely the old ship wreck, a jummy lunch and especially Lake Mackenzie.  White sand, blue water. Really good for relaxing, dreaming. Before we fell sleepy in our beds, we saw a Dingo passing all our staff at the beach. What an adventurous time again.

Anne

Verfasst von: bekaia | Februar 1, 2009

Hitze, Regen und andere Diebe

Melbourne war toll, aber wir mussten weiter nach Adelaide. Es ging am ersten Tag ueber die Great Ocean Road zum Grampians NP, was einen 10h-Fahrt-Tag bedeutete. Aber es lohnte sich. Die Kueste im Sueden Australiens ist traumhaft mit vielen Steinformationen. Wir uebten uns kraeftig im Ozzy-Swing, d.h. per Handschlag Fliegen aus dem Gesicht wedeln, denn vom blossen Kopfschuetteln bewegten die sich kein Stueck, aber schon bald hassten wir diese laestigen Viecher und wollten schon gar nicht mehr aussteigen. Ein anderes Tier entzueckte uns dafuer tagsueber – unser erster Koala. Faul hing er da im Baum und kratzte sich ab und zu mal. Abends wurde es fast noch besser: Kaengurus. Erst suchten wir wie wild danach, nur um dann 10 Stueck auf einmal auf einer Wiese vorzufinden. Sie warteten auf uns, liessen sich geduldig mit uns fotografieren und wir waren im Paradies!

Dieses entpuppte sich am naechsten Tag als ein Wuestenparadies. Schon morgens um 10 Uhr waren es 35 Grad, um 15 Uhr 45 Grad ansteigend. Wir entschieden uns die restlichen fast 500km durchzufahren, nur um nicht aus dem klimatisierten Auto aussteigen zu muessen! In Adelaide war es der heisseste Tag des Jahrhunderts (!!) mit 47,5 Grad und Computer und Ampeln funktionierten teilweise nicht mehr. Anfangs war es nur unangenehm, aber nachts war es die Hoelle. Ohne ein einziges Lueftchen lagen wir im Zelt (!!), kuschelten mit gefrorenen Wasserflaschen, gingen um 4.30 Uhr eiskalt duschen, nur um bei 30 Grad wenigstens 5 h zu schlafen. Und der naechste Tag versprach keine Besserung. So entschieden wir uns, von Klimanlage zu Klimaanlage zu springen, d.h. vom Museum zum Shopping und zurueck ins Auto, um zu hoffen, dass es diese Nacht endlich moeglich war zu schlafen.

Am Freitag gaben wir dann das Mietauto am Flughafen ab. Es wurden uns ein paar Schrammen unter (!!) dem Auto angehaengt, fuer die wir mehr bezahlen mussten, als fuer die ganze Woche Miete. Stimmung im Eimer! Kann in diesem Land nicht mal was gut sein? Giftige Tiere, Hitze und jetzt das. Aber weiter gings. Ab in die Tropen, in den Norden von Australien nach Cairns. Dort erschlug es uns erneut. Diesmal zwar keine Wuestenhitze, dafuer aber feuchte Hitze,  wo man das Gefuehl hat kaum atmen zu koennen und alle 10 min duschen moechte. Gut, dass wir diesmal ein Hostel gebucht hatten. Und zwar ein tolles, super billiges mit freiem Abendessen, freiem Internet, freiem Shuttle in die Stadt und vom Flughafen, einer kostenlosen Wein – und – Kaese- Party und tollen Leuten. Juhuu, endlich wieder alles gut! Sonntag gehts zum Great Barrier Reef!

Der Nachteil traf uns wie der Schlag und laehmte uns – die Sicherheit! Waehrend wir schliefen bracht jemand nachts in unser Zimmer ein und klaute Annes Kameratasche (mit Videokamera, Tapes, Fotoapparat) und Kais Kredit- und Bankkarten und EU Fuehrerschein. Wir konnten es am naechsten Morgen kaum fassen, zumal wir sie nachts bemerkten, wach wurden (einer hat Anne geweckt), aber gedacht haben, es sind Betrunkene, die sich nur in der Tuer irrten (vielleicht haben wir ja vergessen, die Tuer abzuschliessen, als einer nachts auf Klo war – war aber nicht so). Gott sei Dank fanden wir draussen noch Annes Rucksack mit Portemonnaie und 400 AUD (200 Euro) und Kais Portemonnaie mit Reisepass und internationalem Fuehrerschein. Das wollten sie anscheinend nicht. Lieber unsere ganzen Erinnerungen auf den Kameras. Ihr koennt euch also vorstellen, dass der Vormittag mit  Polizein, Karten sperren und Umgebungssuche vollgepackt war und wir voellig fertig waren. Ein befreundetes, englisches Paerchen verbrachte das Wunder uns nur fuer 5 Euro mehr eine richtige Motelsuite (mit 2 Zimmern, Fernseher, eigenes Bad, Kueche,…) zu besorgen, denn in dem Hostel fuehlten wir uns nicht mehr sicher. Das entschaedigte ein bisschen fuer alles.

Das Wetter meint es aber leider nicht gut mit uns. Es regnet seit 48h aus vollen Kanonen, ein Zyklon wird erwartet, die Great Barrier Reef wurde schon zum 2. Mal abgesagt und die meisten Strassen aus Cairns heraus sind ueberflutet und nicht passierbar. Nun sitzen wir also mitten im Regenwald fest, warten, dass der Zyklon vorbei geht und die Strassen in Richtung Sydney wieder passierbar werden. Das Flugzeug geht in drei Wochen und das wollen wir schon gerne schaffen. Und ohne das Great Barrier Reef gesehen zu haben, wollen wir auch nicht abfahren. Naja, in unserer tollen 35- Euro-pro- Nacht- Suite kann man es ganz gut aushalten und noch ist ja ein bisschen Zeit. Was fuer ein Abenteuer!

For English speaking friends:

Melbourne was awesome but we had to go to Adelaide. On the first day we took the great ocean road to the Grampian’s National Park what meant a 10h tour. But it was worth it. The coast in South Australia is spectacular with a lot of rock formations. We practcied the so called ‘Ozzi-Swing’, this meant to wipe away flies from your face by hand, ’cause they didn’t leave by only shaking your head. We hated these nasty little things soon and didn’t want to leave the car after a while. But another animal was much more nicer- our first Koala. He hung lazy in a tree and scratched his back from time to time. In the evening it was getting better: Kangaroos. We desperately searched for them at the beginning and ended up with round about 16 of them on a meadow. They waited for us patiently to take pictures and we were in heaven. Heaven was literally a paradise in desert. At 10am it was 35 C to rais at 3pm up to 45 C. We decided to drive the last 500km to Adelaide only not to get out of the airconditioned car. In Adelaide it was the hottest day of the last century (47.5 C) and even traffic lights our computer crashed down. It was just uncomfortable at first but in the night it was hell. Without a breeze we lay in our tents, snuggled up with frozen water bottles and had a shower at 4am only to get some sleep for 5h in 30C at night. The next day was not better. We decided to jump from aircondition to aircondition which meant from museum to shopping and back in the car only in the hope of a cooler night to get some sleep. On Friday we gave back our car in Adelaide at the airport. They charged us for scratches under (!!) the car for which we had to pay more than hiring the car for the whole week. Mood ruined. Is there anything positive in this land- poisenous animals, heat and now this. But we went on. Going to the rain forest in the north of Australia, to Cairns. There it hit us again. This time not the heat of the desert but this time humide heat and the feeling of not being able to breath at all plus the need for a shower every 10 min. Good that we booked a hostel this time. A super hostel, really cheap, free dinner, free internet, free airport and city shuttle, a free wine and cheese evening and nice people. Juhu, everything will be alright. On Sunday we’ll see the Great Barrier Reef! The disadvantage was more than obvious- the safety. While we were asleep someone boke into our room and got Anne’s cmera bag (with videocamera and photo camera) and Kai’s credit- and debit card and EU drivers license. We couldn’t believe it the other morning. We woke up in the night ’cause they woke up Anne but we just thought they were drunk who went into the wrong room (perhaps we forgot to lock the door when we someone went to the toilet- but we didn’t!). Lucky us we found Anne’s Back pack in front of the door with her purse (and 400 AUD!!) and Kai’s purse with pass and international drivers license. They weren’t ineterested in these things. They prefered our memories on the cameras. So you could think that our morning was packed with police, canceling credit cards and searching the neihbourhood, so that we were really exhausted. A friendly English couple helped us to find another accomodation for just 5 Euro more. A real Motelsuite (2 rooms, TV, own bath, kitchen…). We didn’t feel safe back in the hostel any more. This was one positive and helped us a bit. The weather didn’t mean it good with us. It rained since 48h, they waited for a Zyclon so that our Great Barrier Tour was canceled twice. Even most of the streets around Cairns are flooded and closed. So we’re stuck in the rain forest and we jsut have to wait till the streets to Sydney are free again. The plain home takes off in 3 weeks and we didn’t want to miss it. And without seeing the Great Barrier we didn’t want to leave as well. Anyway, it’s good to be in our nice little 35 Euro suit and there is still some time left. What an adventure!

Verfasst von: bekaia | Januar 26, 2009

Im Land der Spinnen und Schlangen

Nachdem wir erfolgreich unser Auto fuer 2400 NZD (nur 100 weniger als wir bezahlt haben) nach 4 Tagen verkauft haben, stand unsere Reise nach Australien nichts mehr im Weg. An unserem letzten Abend in Auckland wurden wir zum Essen bei Deb und Alistair, einer Kollegin von Anne und Bea, eingeladen. So konnten wir den letzten Abend in Neuseeland noch mit einem Bierchen bzw. Wein geniessen.

Am darauffolgenden Dienstag waren wir bereits um 10.45 am Flughafen. Leider wussten wir nicht genau, ob alles mit dem Gepaeck einchecken klappt. Vom Gewicht ging alles, aber die Anzahl der Gepaeckstuecke war auf 5 begrenzt. Wir durften jedoch unsere 6 Gepaeckstuecke aufgeben ohne draufzuzahlen. Um 13 Uhr ging es dann auch schon los nach Sydney. Sydney liegt ganze 2h dichter an Deutschland, d.h. die Zeitverschiebung nach Deutschland betraegt nicht mehr 12 sondern nur noch 10h.

In Sydney angekommen traf uns zunaechst der Schlag, beim Verlassen des Gebaeudes. NZ war richtig kalt im Gegensatz zu Australien. Knapp 30 Grad mit ueber 80% Luftfeuchtigkeit brachten uns zum Schwitzen. Unser Hostel haben wir relativ schnell gefunden und waren ueber die Klimaanlage sehr erfreut.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir den Sydney Tower um uns einen Ueberblick von oben zu verschaffen. Danach gingen wir zielstrebig auf das beruehmteste Gebaeude Australiens zu: Das Opernhaus von Sydney direkt am Hafen. Es sieht spektakulaer aus, hat aber die besten Jahre bereits hinter sich. Weil es einfach unfassbar heiss war, machten wir erstmal eine Hafenrundfahrt, um eine Brise abzubekommen. Leider war das nicht sehr erfolgreich und wir zogen uns erstmal in unser klimatisiertes Hostelzimmer zurueck. Am Abend wurde es wieder ertraeglich und wir besuchten den Hafen erneut bei Nacht mit der herrlich beleuchteten Skyline von Sydney.

Am folgenden Tag holten wir unser Mietauto ab und machten uns auf dem Weg Richtung Melbourne. Die erste Station waren die Blue Mountains. Ein Naturschutzgebiet mit einigen Bergen, von denen aus man herrliche Aussichten auf die Eukalyptuswaelder hat. Danach ging es weiter nach Wagga Wagga, wo wir im Zelt uebernachten. Es war verdammt heiss, aber unser Auto hat ja eine Klimaanlage. Zum Glueck haben wir keine Schlangen und keine Spinnen gesehen. Fruehmorgens wurden wir um 6 Uhr von komischen Geraeuschen geweckt. Erst spaeter stellten wir fest, dass es ein Schwarm von Papageien war.

Um 11 Uhr waren wir schon wieder auf dem Weg nach Melbourne. Nach knapp 6h kamen wir dort an und so langsam bekommen wir die Dimensionen Australiens mit. Auf dem Weg sahen wir unser erstes Kaenguruh, tot auf dem Seitenstreifen :( .

Am Sonntag fuhren in die City Melbourne, um uns ein bisschen umzusehen und auch die Australian Open mal live kennenzulernen (die finden hier naemlich gerade statt). Fuer den Nachmittag waren wir mit dem Cousin von meinem Vater, Eric, verabredet. Dazu mussten wir in einen der Vororte von Melbourne fahren, was eine Stunde dauerte. Mit Eric und seiner Frau verbrachten wir einen super Nachmittag und Abend. Wir haben verschiedene Papageienarten gefuettert, welche sogar auf unseren Armen sassen. Abends gingen wir in ein italienisches Restaurant essen.
Das waren unsere ersten Tage in einem der trockensten Laendern der Welt mit den meisten toedlichen Tieren und zehn giftigsten Schlangen der Welt.

Still alive – keep going!

Verfasst von: bekaia | Januar 22, 2009

Sydney

Hey ihr Lieben!

Wir sind da und es ist heiss!!! Sehr heiss. Wir koennen endlich unsere kurzen Sachen auspacken und schwitzen. Wir sind in einem Hostel untergebracht mit Pool und gleichzeitigem Blick auf die Stadt. Sydney an  sich ist sehr laut und mit vielen Maennern in Anzuegen uebersaet. Opera House und den Hafen haben wir bereits gesehen und machen uns morgen auf den Weg in Richtung Melbourne.
Die Sachen konnten wir nun Gott sei Dank doch noch unterbringen bei der Schwester unserer netten Kollegin aus Auckland. Wir warten auf die naechsten spannenden 4 Wochen….

Viele liebe Gruesse aus Australien :-)

Verfasst von: bekaia | Januar 18, 2009

Kalle’s Abschied

Zur Beruhigung aller: wir haben uns von Kalle glücklich getrennt. Lange wurde mitgefiebert und verhandelt. Jetzt kann man sich auch auf die Zeit in Australien vorbereiten. Der Abschied wurde natürlich gefeiert, Fotos wurden gemacht und so einige Pannensituationen wurden in Erinnerung gerufen. Hey, und wer achtet schon bei so einem Auto auf Beulen oder Schrammen? Es werden auf dem Backpackermarkt auch Autos gekauft, die 600.000km runte haben! Unglaublich.

Was habe ich sonstdie Woche so gemacht…Abentuerliche Wanderungen an der Küste von Karekare und Piha. Wo wa da blos der Weg? Okay, dann klettern wir eben an der Küste lang und hangeln uns über die Berge. Einsame Buchten, Brandung, Sonne, Wellen. Das isch ja mine Welt, ne? Aber manchmal muste ich den abenteurlustigen Kiwi auch bremsen. Ich muss nicht unbedingt ohne Seil nen Berg hochklettern, schönen Dank.

Einwunderschöner Tag am Strand sollte allerdings sehr abenteurlich sein. Wir genossen sehr unbeschwert einen Sonnentag, lagen in der Sonne, gingen Schnorcheln und Schwimmen. Ich wurde nach 5 Minuten so sehr von Wellen erfasst, dass ich mich entschied wieder an Land zu paddeln. Habe den halbn Ozean geschluckt und mich gewundert wie die anderen das machen. Mit Sack und Pack schlenderten wir dann abends in Richung Auto als wir eine Frau mit einem Kind im Wasser sahen. Da Mark Rettungsschwimmer ist, lief er vorweg um der Frau zu helfen und ich rannte hinterher. Keine Lebenzeichen. Das Kind am Strand mit einem langsam durchdrehenden Vater versucht wiederzubeleben. Eine halbe Stunde. Nicht mal das Elektroschockgerät der Feuerwehr war aufgeladen, sodass wir damit auch nicht viel machen konnten. Ich wechselte mich derzeit mit einer anderen Krankenschwester ab. Mark und ich bekamen viel Unterstützung bis dann nach viel zu langer Zet der Helikopter kam. Sie stabilisierten sie so weit, dass sie wieder einen Puls hatte. Darauf erstmal einen Schnaps. Was für ein Erlebnis.
Leider verstarb das Mädchen am nächsten Morgen.

Nichts desto trotz genießt man jetzt das Leben noch eine Prise mehr. Ich freue mich schon auf meine beiden Traveller, die sich in der City Lodge von mir erholen und bin mal gespannt auf unsere Abenteuer in Australien.

Liebe Grüße an alle Lieben in Deutschland!! Passt auf euch auf.

Verfasst von: bekaia | Januar 14, 2009

Endlich wieder ein eigenes Klo!

Erstmal Sorry, dass wir uns so spät melden, aber die letzten Tage war es wirklich schlecht mit Internet und nun sind wir auch wieder zurück in Auckland und können besser schreiben. Aber erstmal der Reihe nach mit dem Bericht.

Wie Anne schon geschrieben hat, hat sie uns in Wellington verlassen um mit Marc die letzten 1,5 Wochen zu verbringen, so dass Kai und ich alleine durch Wellington schlenderten. Endlich ein Museum für Kai! Das Nationalmuseum von NZ war echt spannend.

Schon am nächsten Tag ging es weiter nach New Plymouth, aber nicht ohne vorher noch von der Polizei wegen zu schnellem Fahren angehalten zu werden. Wir hatten Glück, dass es der Polizistin zu anstrengend war, Rechnungen durch die halbe Welt zu senden und sie uns gehen ließ. Ich schreibe hier jetzt nicht, wer 18kmh zu schnell gefahren ist! Ihr könnt raten.

New Plymouth ist wirklich toll. Es liegt direkt an der Küste mit einem tollen schwarzen Sandstrand und von überall hat man einen Blick auf den Mt. Taranaki, dem jüngsten Vulkan in der Geschichte NZ. Jeder wartet nur darauf, dass es wieder passiert – uhhh! Jedenfalls gingen wir dort ein bisschen wandern (ich schreibe nicht, wer auf dem Parkplatz die Beule reingefahren hat, weil er (ups) die Mauer übersehen hat) und lagen am Strand.

Jedenfalls hatten wir nach 4,5 Wochen Reisen keine Lust mehr und fuhren schon einen Tag eher als geplant nach Auckland zurück und übernachteten bei Freunden. Leider war die Hitze, die mittlerweile schon 10.000km, die wir mit Kalle gefahren sind, und der Stau in Auckland zuviel für ihn und er antwortete mit einer rauchenden Motorhaube. So konnten wir also endlich (wir haben immerhin 4 Wochen drauf gewartet) mal am Straßenrand auf den AA (ADAC) warten, der uns auch weiterhelfen konnte. Alles nicht mehr so schlimm, nur noch 24h, dann soll er verkauft werden.

Der nächste Tag war dann ganz dem Saubermachen von Kalle und dem Einzug in unser eigenes Zimmer mit einem eigenen Bad in der City Lodge gewidmet. Toll endlich wieder hier zu sein und wir wurden sogar von einem Brief von zu Hause erwartet! Unfassbar! Maren hatte uns eine Weihnachtskarte mit Schokolade geschickt! Oh man haben wir uns darüber gefreut, vielen lieben Dank! Leider ist das Packet von Kai´s Eltern nicht da und alles was drin war, ist wohl am Zoll hängen geblieben – Schade! Naja, der Tag endete dann mit einem weiteren Desaster von Kalle, der einfach nicht mehr angehen wollte, nur weil mal 2h das Licht an war. Jetzt haben wir ihn so lange so lieb behandelt, soll er sich mal nicht so anstellen, oder? Also mal wieder den AA angerufen (Gott sei Dank ist das kostenlos für uns) und jetzt geht es wieder. Morgen geht er auf den Backpackers Carmarket und dann wird es spannend, ob wir die knapp 1200 € wiederbekommen oder nicht. Wir halten euch auf dem Laufenden! Bea

Verfasst von: bekaia | Januar 14, 2009

Ade Südinsel!

Mit Muskelkater wurden wir nach unserer Abenteuerwanderung am Gletscher bestraft, doch nichts desto trotz machten wir uns auf den Weg nach Hokitika. Auf dem Weg erwarteten uns Pancakerocks, die gar nicht richtig wie Pfannkuchen aussahen, sondern eher aufgeschichtet waren und wie ein amerikanisches Frühstück – aufgetürmte Pfannkuchen- wirkten. Die Landschaft änderte sich von Gletscher zu sommerlicher Küste und wir fanden uns in Hokitika am Strand den Sonnenuntergang beobachtend wieder. Fast wie an der Ostsee stellten wir fest.

Am folgenden Tag gingen wir auf die Jagd – Jade und andere Mitbringsel. Ketten über Ohrringe oder einfach nur ein Hähnchenschnitzel, weil ja Fleisch Mangelware, füllte unseren Vormittag aus.

Murchison hieß dann unser nächstes Ziel. Ein sehr kleines Dörfchen, das für uns gerade noch groß genug war um Fleisch für ein BBQ zu ergattern, so dass wir abends bei Sonnenschein und blökenden Schafen grillten. Am Morgen wurden wir von diesen und einer schreienden Kuh wieder geweckt und fuhren weiter, um in Motueka zu landen. Der Weg führte durch atemberaubende Schluchten und wir staunten nicht schlecht als wir unser Thüringer Pärchen, das wir im Oktober auf einem Campingplatz kennengelernt hatten, auf einem Seitenstreifen wieder trafen. Neuseeland ist ein Dorf! Vorbei an Schildern, die Fruchteis anpriesen, schlugen wir unser Zelt direkt neben dem Pool auf. Die Kinder hatten Spaß – wir auch.

Schon am nächsten Tag bekamen wir eine 1,5h Einführung ins Seekajak fahren um im strahlenden Sonnenschein die Buchten des Abel Tasman National Park zu erpaddeln. Karibikfeeling pur! Ein paar Seelöwen tauchten vor uns auf und Pause machten wir in einer verträumten Bucht bevor es mit Blasen an den Händen heimwärts ging.

Den letzten Tag wollten wir gemütlich an der Golden Bay am Strand verbringen. Aber wo waren das Wasser und der Schatten? Tja, das Niedrigwasser hatten wir natürlich total vergessen, so dass wir uns nach einer ausgedehnten Pause unter einem Baum am Strand auf die lange Rücktour nach Picton machten. Das letzte Mal Kalle fahren für mich. Kurvige Straßen und Aussichten auf den Marlborough Sound bei 35°C im Schatten. So langsam merkte man unserem Auto auch die lange Strecke an und wir waren froh, dass wir heil Picton erreichten. Wein, Butterchicken (ohne Huhn) und Kartenspiel füllte unseren letzten Abend aus.

Warum eigentlich der letzte? Weil wir uns in Wellington nach der Fähre trennen und ich mich mit einem Einheimischen mit ein paar Abstechern an die Küste zurück nach Auckland mache und die anderen beiden mit Kalle über New Plymouth zurück fahren.

Das war eine sehr erlebnisreiche Reise für mich so weit. Wann wir wieder daheim sind, hat uns der Alltag wieder, aber nicht so schnell… erst nach Australien J ! Anne

For our English speaking friends:

Goodbye South Island!

We were punished with an ache in legs and arms after our adventurous hike at the glacier. However, we head off to Hokitika. On our way, we stopped at the Pancakerocks which didn’t look like our known pancakes but like American-breakfast – stapled- pancake. The landscape changed from glacier to summery coast and we ended up in Hokitika on the beach watching the sunset. Nearly like at the Baltic Sea, we realized.

On the following day we went hunting – Jade and other crafts. Necklace, earrings or just a fried chicken, because meat is seldom, filled our morning.

Murchison was our next goal. A really tiny little village in the middle of nowhere which was even big enough to buy some meat for BBQ, so that we ate in the sunshine with noisy sheep. In the morning we were woken up by them again in addition to a crying cow and drove to Motueka. We passed breathtaking gorges on our way and we were surprised to meet our “Thüringer” couple, that we’ve met on a campground in October, while parking on the side of the road. NZ is a village! Passing signs about self-made fruit-ice cream, we built up our tents directly next to the pool. The kids had fun, we too!

On the following day we had a 1,5h lasting introduction in sea kayaking to paddle around the beautiful beaches of Abel Tasman National Park. Felt like Caribic! Some seals dived in front of us and we stopped on a dreamy beach before heading home with blisters on our hands.

We wanted to spend our last day relaxing on the Golden Bay. But where were the water gone and the shade? Hmm, we forgot bout the low tide, so that we made a long lasting brake under a tree on the beach before going back to Picton. It was the last time for me to drive “Kalle” L! Windy roads and outlooks through all over the Marlborough Sounds with a temperature of 35°C. You could realize how our car had suffered after such a long journey and we were lucky to reach Picton. Vine, butterchicken (without chicken) and card games filled our last evening. Why last? Because we separate in Wellington after the ferry and I travel with a “local” with a few stops on the seaside back to Auckland. The others stay in Wellington too and spend time in New Plymouth driving back with “Kalle” to Auckland.

It was an adventurous journey for me so far. When we’re back home again the everyday life is back, but not too fast… don’t forget Australia J! Anne

Verfasst von: bekaia | Januar 5, 2009

Prosit Neujahr!

Silvester in Queenstown – jeder redet davon und selbst Kiwis reisen quer durchs Land um dabei zu sein. Wir hatten also ziemlich hohe Erwartungen. Wir haben uns am 30.12. schon mal mit unseren netten Kiwinachbarn bei Bierchen darauf vorbereitet. Und was kam dann, der Regen! Den ganzen Tag! So ein Scheiss – das haetten wir auch in Deutschland haben koennen. Trotzdem liessen wir uns die Laune nicht verderben und tranken schon mal Colamix mit Marco und Katharina aus Berlin. Puenktlich um 0 Uhr hoerte der Regen auf und wir eilten zum Feuerwerk. In Neuseeland darf privat nicht geknallt werden und so gab es nur das eine (ziemlich laecherlich kleine). Wir stuerzten uns dann sofort ins Partygetuemmel der Stadt und freuten uns ueber die ganzen minderjaehrig Aussehenden in Baby Doll Kleidchen. Die Alkoholbannmeile tat unserer Stimmung keinen Abklang (man durfte nicht mal ein Bier mit in die Stadt nehmen) und wir rannten zum Pub unserer Wahl. Laecherlicher Weise mussten wir feststellen, dass alle Pubs um 2.00 zumachten. Wo genau war hier noch mal die Partystadt NZ? Unsere Eltern haben sogar an uns gedacht und haben uns mit Anruf und SMS Prosit Neujahr gewuenscht, obwohl es bei ihnen ja gerade mal mittags war.

Neujahr war dann wieder tolles Wetter und wir wanderten in den Huegeln Queenstowns mit anschliessender Sommerrodelbahn.

Am 2. 1. konnten wir diesen voellig ueberfuellten und manchmal kein warmes Wasser habenden Campingplatz endlich Richtung Wanaka verlassen. Ratet mal was uns da erwartete? Richtig – Regen! Hier hatten wir aber Gott sei Dank wieder eine Cabin und abends schaute sogar die Sonne raus und wir machten einen tollen Abendspaziergang am See.

Nun ging es Schlag auf Schlag Richtung Westkueste ueber unseren ersten Pass. Kalle schaffte das wirklich super und so standen wir bald vor dem Fox Gletscher. Die Zufahrt war geschlossen und die schneebedeckten Berge lagen hinter Wolken. Oh man, wir wollten doch den Mt. Cook endlich mal ohne Wolken sehen. Nach einer kurzen Enttaeuschung, dass es mit einer Gletscherwanderung am Franz- Josef- Gletscher nichts wird, entschlossen Anne und ich uns am naechsten Tag (Sonntag) eine 5h Wanderung entlang des Gletschers zu machen. Der Weg war 3 Jahre nicht in Betrieb, weil einige Bruecken abgestuerzt waren und vor einer Woche wurde die Notversion davon wieder in Betrieb genommen. Das haette uns schon mal warnen sollen, aber nein, wir zwei Maedels haben ja aus dem Tongariro Crossing (ihr erinnert euch: Regen und Sturm) nichts gelernt und stuerzten uns wagemutig auf diesen feuchten, unbefestigten Weg. 5h hin und zurueck ueber Wasserfaelle, glitschige Steine, Abhaenge usw. – Wo genau soll hier ein Weg sein? Der Ausblick auf den riesigen Gletscher war dafuer atemberaubend. Die metertiefen Gletscherspalten, das blaue Eis und ueber uns schwirrende Helikopter – ein Wahnsinnsbild. Der Rueckweg war (weil bergab) noch schwieriger und wir ergatterten gute A und B Noten im Ausbalancieren und Rutschen. Der Weg war schon toll, aber das Bad im Schlammpool haette nicht sein muessen. Der kluge Kai hat unterdessen relaxt und die Zeit alleine genossen. Sogar bis zum Gletscher (den leichten Weg, aber mit Schuhe ausziehen) hat er es geschafft. Uebernachten tun wir heute immer noch an der Westkueste, aber morgen gehts dann zurueck ins Landesinnere.

For our English speaking friends:

“Prosit” New Year

New Year in Queenstown – everyone speaks of it and even Kiwis travel through all of the country just to join the big party. Therefor we had high expectation. We prepared for it one day earlier with our nice Kiwi neighbours drinking beer. And what followed, rain! The whole day! Damned- we could stay in Germany to have the same weather. However, this didn’t change our good mood and we started to drink Colamix with Marco and Katharina from Berlin. Exactly at 12pm the rain stopped and we hurried to see the fireworks. Due to the fact that it’s not allowed to have a privat firework there was only this one (really small one). We threw ourselves in nightlife in the citycenter and had a lot of fun watching these young girls in Baby Doll dresses. The liquor ban didn’t stop us having lot’s of fun (we couldn’t even bring a beer to town) and we ran to our pub of our choice. A really funny thing is, that all pubs close at 2am. Where again was this party town everyone told us about? Even our parents thought of us by sending text messages or calling although it was only middayish in Germany.

The weather was better on New Years Day and we hiked in the hills of Queenstown followed by doing the “Luge”.

On the 2nd we left the totally crowded and sometimes not – warm- water- having campground to Wanaka. Ask what waited for us? Right, rain! Thank God we booked a cabin and in the evening the sun was shining again so that we could go for a walk on the lake.

After that everything went very fast and we found ourselves on our first pass to the westcoast. “Kalle” (our car) did a great job so that we stood in front of the Fox Glacier soon. The gate was closed and the snowcovered mountains were hidden behind clouds. Oh man, we wanted to see Mt. Cook finally without clouds! After a short disappointment that a hike on the Franz- Josef- Glacier wasn’t possible we (Anne and me) decided to do a 5h lasting hiking tour on the following day along the glacier. The walkway was closed the last 3 yrs due to collapsed bridges etc. And a week ago the nearly – finished – version was opened again. This should have warned us, but no, we two girls haven’t learnt anything remembering the Tongariro Crossing (think back – rain and storm) so that we threw us bravely into our advanture of an uncealed, wet pathway. Five hours back and forth over waterfalls, slippery stones, steep areas and so on – where was the way again? The view on the glacier was compared to that spectacular. The deep holes in the glacier, blue ice and helicopters above us – an incredible picture. The way back was – caused downhill- more difficult and we received grades A and B in balancing and sliding. The way to Robert’s Point was gorgious  but a bath in a mudpool wasn’t necessary. The intelligent Kai relaxed while that time alone. He even made it to the Glacier (the easy way, but taking of shoes included).

We stay over night at the westcoast again but we will return to the inner area of the south island tomorrow.

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